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Willkommen bei der Kreisgruppe Regen

Es freut uns, dass Sie sich über unsere BN-Kreisgruppe Regen im Bund Naturschutz in Bayern e.V. ininformieren wollen. 

Unsere rund 650 Mitglieder und Förderer setzen sich ehrenamtlich für den Natur- und Umweltschutz im Landkreis Regen ein. Verschiedene Themen und Brennpunkte fordern unser Engagement.

Deshalb laden wir alle Interessierten zu einer aktiven Mitarbeit ein. Auch im Landkreis Regen braucht der Natur- und Umweltschutz Freunde. Werden Sie Mitglied!

Auf diesen Seiten erfahren Sie Wissenswertes und Interessantes über die Natur im Landkreis, Aktivitäten in der Kreisgruppe, wichtige Termine, unser Jahresprogramm, und anderes mehr.



Zurück auf leisen Pfoten

Auch im Bayerischen Wald erobert sich die Wildkatze (Felis silvestris silvestris) langsam aber sicher ihr ursprünglich angestammtes Terrain zurück. Kein Wunder bietet doch der Nationalpark mitsamt der ihn umgebenden vielfältigen und waldreichen Kulturlandschaft der Wildkatze einen optimalen Lebensraum. Wir werden dieses Frühjahr 2015 nutzen, um mehr über die Wildkatze im Bayerischen Wald zu erfahren.

Doch zuerst mehr über unseren scheuen Rückkehrer. Die Wildkatze liebt abwechslungsreiche Wälder - so überrascht es nicht, dass sie auch Waldkatze genannt wird. Nicht dunkle Fichtenforste werden von ihr aufgesucht, sondern arten- und strukturreiche Laub- und Laubmischwälder mit einem ausreichenden Angebot an ihrer bevorzugten Jagdbeute: Mäuse! Kleine Lichtungen, im Wald verborgene Wiesen und ruhige, heckenreiche Säume am Waldrand sind die Lieblingsplätze der Wildkatzen. Je reicher der Wald an inneren Strukturen ist, desto tiefer dringen sie in ihn ein. Und umgekehrt: Wo Gebüsch und Heckenriegel ihnen Deckung bieten, wagen sich Wildkatzen aus dem Wald heraus. Die Verstecke von Wildkatzen liegen meist am Boden in undurchdringlichem Dickicht oder in den Kronen alter Bäume zum Sonnenbaden. Zum Jagen streifen Wildkatzen oft an den Waldrändern entlang, weil sie einerseits die Deckung brauchen, andererseits im halboffenen Gelände leichter Beute finden.

Optisch ist die Wildkatze praktisch nicht von der wildfarbenen Variante ihrer nahen Verwandten, der Hauskatze, zu unterscheiden. Ihre Farbe ist grau mit ockerfarbigem Ton, das Fellmuster verwaschen und die Nase hell Hautfarben. Vor allem das Verhalten unterscheidet die beiden Arten: Wildkatzen sind sehr scheu und meiden den Menschen. Sie werden auch dann nicht zahm, wenn sie von Hand aufgezogen werden.

Übergabe der Massenpetition "Unser Luchs"

Am 25. Februar 2014 übergibt das Aktionsbündnis Aktionsbündnis „Unser Luchs“ knapp 12.000 Unterschriften der Petition "Ehrensache - Naturschutzkriminalität stoppen" an die Landtagspräsidentin Barbara Stamm im Bayerischen Landtag.

Immer wieder werden Fälle von illegal getöteten, obwohl streng geschützten Wildtierarten bekannt. Ein Aktionsbündnis mehrerer Verbände aus Naturschutz, Jagd und Tourismus fordert ernsthafte Ermittlungen und übergibt nun rund 12.000 Unterschriften an Landtagspräsidentin Barbara Stamm.
Nach dem jüngsten Fall der erschossenen Luchsin im Bayerischen Wald gründete sich 2013 das Aktionsbündnis „Unser Luchs“, dessen Mitglieder: BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN), Landesbund für Vogelschutz e.V. (LBV), Ökologischer Jagdverein Bayern e.V. (ÖJV), Nationalparkpartner Bayerischer Wald e.V., WWF Deutschland, Verein zum Schutz der Bergwelt, Gregor Louisoder Umweltstiftung. Das Bündnis verurteilte die illegale Tötung geschützter und bedrohter heimischer Wildtierarten aufs Schärfste. Auch die Ermittlungsmethoden der bayerischen Behörden werden stark kritisiert. Bislang konnte kein Straftäter gefasst werden, die Ermittlungen wurden nach wenigen Monaten erfolglos eingestellt.
Das Aktionsbündnis fordert die Bayerische Staatsregierung auf, diesen Bereich völlig neu zu organisieren. Zurzeit machen unklare Zuständigkeiten, fehlende Strukturen und mangelhafte Personalausstattung eine Aufklärung derartiger Straftaten sehr unwahrscheinlich. 11.990 Unterschriften konnten für die Petition gesammelt werden.


Die Forderungen sind:

- Einrichtung einer fachkundigen, regional unabhängigen Ermittlungseinheit

- Strikte Strafverfolgung adäquat zum Schutzstatus und den gesetzlichen Vorgaben

- Durchgängig strukturierter Informationsfluss zwischen einzelne Organen

- Kooperative Zusammenarbeit zwischen den Behörden und Interessenverbänden um Verdachtsfälle rechtzeitig zu erkennen

- Dokumentation von Verdachtsfällen und Ermittlungsergebnissen und deren
Veröffentlichung

- Öffentlichkeitsarbeit und Information zu Gesetzeslage, Naturschutzrelevanz, Gefährdung und Meldeverfahren


Die Unterschriften werden am 25.02.2014 im Bayerischen Landtag an Landtagspräsidentin Barbara Stamm von Vertretern des Aktionsbündnisses übergeben. Anwesend sind: Christian Hierneis, Kurt Schmid (BN), Matthias Luy (LBV), Dr. Klaus Thiele (ÖJV), Claire Tranter (WWF), Dr. Christine Miller, Jens Schlüter (Aktionsbündnis Unser Luchs), Claus Obermeier (Gregor Louisoder Umweltstiftung).

Aktuell

Temelin - Ohne Milliardensubventionen wird Temelin nicht ausgebaut

Laut tschechischen Medien hat der neue Prager Regierungschef Bohuslav Sobotka seinen Industrie- und Handelsminister Jan Mladek damit beauftragt, alles dafür zu tun, dass der Ausbau des umstrittenen südböhmischen AKW Temelin auch ohne staatliche Strompreis-Garantien durchgeführt wird. Das Ministerium solle entsprechende Pläne ausarbeiten.

Mladek machte das am Mittwoch auf dem Prager Wirtschaftsforum öffentlich. Gleichzeitig gab er bekannt, dass  es  derzeit „keinen großen politischen Willen“ gebe, staatliche Garantien zur Strompreisstützung zu gewähren. Grund dafür seien die schlechten Erfahrungen mit den Subventionen für die fotovoltaischen Anlagen. Diese würden das Staatsbudget allzu sehr belasten.

Ohne Milliardensubventionen sei der weitere Ausbau Temelins um die Reaktorblöcke 3 und 4 unmöglich. Der Strombörsepreis liegt bei 38 Euro pro Megawattstunde, die Produktionskosten bei Temelin würden allerdings bei mehr als 80 Euro liegen.

Energiewende umsetzen jetzt!

Unser Ziel

Unser Ziel ist es, ein ineffizientes und Mensch und Natur gefährdendes Energiesystem durch ein umweltfreundliches und demokratisches System der effizienten und dezentralen Nutzung erneuerbarer Energien zu ersetzen.

Der Bund Naturschutz fordert:

  1. Deckung des Energiebedarfs: Zunehmend und letztlich vollständig durch erneuerbare Energien. Stromerzeugung zu mind. 40 Prozent aus erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2020, zu 100 Prozent spätestens im Jahr 2050.
  2. Verringerung des Energieverbrauchs: Ausgehend vom Jahr 1990 bis zum Jahr 2030 um 50 Prozent, unter anderem durch Energie Sparen durchi Altbausanierung, sparsame Elektrogeräte und Fahrzeuge, sowie effizientere Stromnutzung.
  3. Senken der Treibhausgasemissionen: Insbesondere die CO2-Emissionen sind, ausgehend vom Jahr 1990, bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent und bis zum Jahr 2050 um mehr als 90 Prozent zu verringern.
  4. Novellierung der Gesetze zum Energiesparen und zur Energieeffizienz: Z.B. Einführung des japanischen „Toprunner“-Prinzips, bei dem das sparsamste Gerät den Marktstandard setzt.
  5. Förderung naturverträglicher Erneuerbarer Energien, Einspeisevorrang für Erneuerbare Energien, Anpassung der EEG-Vergütungssätze nach Naturverträglichkeit und Gesamtökobilanz..
  6. "Atomausstieg Sofort - Ohne schuldhaftes Zögern!": Sofortiger Ausstieg aus der Atomenergie und ein Herunterfahren der Stromerzeugung durch Kohlekraftwerke, Förderung dezentraler Kraft-Wärme-Kopplung, um unverantwortbare atomare Risiken zu minimieren und die Klimaschutzziele einzuhalten.

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Waidlerherz, eine neue Internetseite

Der Arbeitskreis Nationalpark, der den Nationalpark Bayerischer Wald kritisch begleitet, und in dem der Bund Naturschutz eine wesentliche Rolle spielt, ist jetzt mit einer eigenen Seite im Netz. Ein Muss für jedes Waidlerherz. 

www.waidlerherz.de

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Interessengemeinschaft ""Für eine naturerhaltende Umgehung von Rinchnach"" ... hier anklicken!

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