"Unser Nachbar Luchs"

Sommertreffen für Interessierte an Luchs und Naturschutz.
Der Bayerische Wald und Böhmerwald müssen Luchsland bleiben! Doch leider werden hier seit Jahren Luchse illegal erschossen, vergiftet und erdrosselt. Keiner der Täter wurde bisher gefasst. Die Wilderei geht jedoch immer weiter und droht den Luchs im Bayerischen Wald und Böhmerwald erneut auszurotten. Gemeinsam mit unserer tscheschischen Parterorganisation Hnuti Duha bersprechen wir am 22. - 24.7.2016 in Prasily die Thematik und versuchen Lösungsvorschläge zu finden.

Stoppt die illegalen Luchstötungen!

Die illegalen Tötungen von zwei Luchsen im Sommer 2015 haben deutlich gezeigt, wie schwierig es für den Luchs immer noch ist, im Bayerischen Wald zu überleben. Der Bund Naturschutz hat daher einen offenen Brief an unseren Ministerpräsidenten Horst Seehofer geschrieben, mit der Bitte die Aufklärung der illegalen Luchstötungen voranzutreiben.

Nach dem Veröffentlichen dieses Briefes und zahlreichen Fernseh- und Zeitungsartikeln über die illegalen Luchstötungen und die ergebnislose Suche nach den Tätern ist zumindest bei der Polizei Bewegung in die Sache gekommen. Nach einem Treffen im Polizeipräsidium Regensburg mit verschiedenen Verbändevertretern und Polizei, soll die illegale Tötung von streng geschützten Wildtieren wie dem Luchs in Zukunft nicht mehr wie ein Kavaliersdelikt behandelt werden. 

Besser wäre es die illegale Tötung von Luchsen ganz zu verhindern. Unterschreiben Sie daher auch den Brief an unseren Ministerpräsidenten Horst Seehofer, um unsere Luchse besser zu schützen!

Hier geht es zum Brief und zum unterschreiben:
https://www.bund-naturschutz.de/aktionen/stoppt-die-wilderer-rettet-den-luchs.html


Weitere Infos:

In einem Streitgespräch in München mit dem Wildbiologen Ulrich Wotschikowsky und Eric Imm vom Bayerischen Jagdverband vertrat Kreisgruppen-Geschäftsführer Jens Schlüter den Bund Naturschutz:
https://www.br.de/mediathek/video/sendungen/abendschau-der-sueden/luchs-tierschutz-umweltdelikte-100.html

3sat berichtete ebenfalls in einer Sendung mit dem Thema "Umweltdetektive" über die abgetrennten Luchspfoten:
http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=53126

 

 

 

 

Wölfe vor der Haustür?

Dieses Jahr häuften sich die Meldungen über vermeintliche oder tatsächliche Wolfssichtungen im Bayerischen Wald. Aktuell wurde eine Meldung von angeblichen Wolfspuren im Landkreis Cham durch das Landesamt für Umwelt (LfU) korrigiert. Laut LfU stammen die Spuren von dort lebenden Luchsen. Auch wenn es diesmal keine Wölfe waren, so gibt es mit ziemlicher Sicherheit einzelne Wölfe im Bayerischen Wald. Dies beweist nicht zuletzt ein Photofallennachweis aus dem Falkensteingebiet im Nationalpark Bayerischer Wald, das dieses Jahr aufgenommen worden ist. Falls die Wölfe nicht illegal getötet werden, dürfte es so nur eine Frage der Zeit sein, bis sich auch im Bayerischen Wald das erste Wolfsrudel etabliert.

Hier ein aktueller Beitrag aus der Abendschau (Bayerisches Fernsehen):
https://www.br.de/mediathek/video/sendungen/abendschau-der-sueden/luchs-wolf-spuren-100.html

 

Weitere Informationen zum Wolf: (Quelle: Homepage des LfU)

Lebensweise
Wölfe leben bevorzugt in Rudeln, die sich als Familienverband aus den Elterntieren und wechselnden Mitgliedern der nachfolgenden Generationen zusammensetzen. Paarungszeit ist im Februar und März, nach gut zwei Monaten Tragezeit werden durchschnittlich vier bis sechs Junge geboren. Die Geschlechtsreife wird mit zehn Monaten erreicht. In den Folgemonaten verlassen die Jungwölfe das elterliche Rudel und suchen nach einem Geschlechtspartner und einem eigenen Territorium. Dabei wandern vor allem junge Rüden oft mehrere hundert Kilometer.

Begegnung mit einem Wolf 

 - Haben Sie Respekt vor dem Wolf
 - Laufen Sie nicht weg. Wenn Sie mehr Abstand möchten, ziehen Sie sich langsam zurück.
 - Falls Sie einen Hund dabei haben, sollten Sie diesen auf jeden Fall anleinen und nahe bei sich halten.
 - Wenn Ihnen ein Wolf zu nahe erscheint, machen Sie auf sich aufmerksam. Sprechen Sie laut,
   gestikulieren Sie oder machen Sie sich anderweitig deutlich bemerkbar.
 - Laufen Sie dem Wolf nicht hinterher.
 - Füttern Sie niemals Wölfe - die Tiere lernen sonst sehr schnell, menschliche Anwesenheit mit 
   Futter zu verbinden und suchen Sie eventuell aktiv die Nähe von Menschen.
   

http://www.lfu.bayern.de/natur/wildtiermanagement_grosse_Beutegreifer

http://www.lfu.bayern.de/natur/wildtiermanagement_grosse_beutegreifer/wolf/index.htm

http://www.mittelbayerische.de/region/cham/gemeinden/furth/der-wolf-kann-ueberall-auftauchen-20997-art1210668.html

 

 

 

 

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